Die Hofindividualität
 
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Für den biodynamischen Landwirt oder Gärtner sind die klimatischen und örtlichen Verhältnisse die prägenden und gleichzeitig begrenzenden Faktoren auf seinem Betrieb. Er stellt sich darauf ein und produziert gemäss den Möglichkeiten seiner individuellen Grundlage. Dadurch ist auch die Futtergrundlage gegeben. Sie bestimmt die mögliche Zahl der Tiere, die davon ernährt werden kann. Diese wiederum geben die Düngermenge, die zur Verfügung steht. Die gesamte Produktion eines biodynamischen Betriebes orientiert sich an dieser Düngermenge.

Als Individualität wird es deshalb bezeichnet, weil ein möglichst geschlossener Stoffkreislauf angestrebt wird, ohne Fremdzufuhr von Dünger (Mist oder Kompost) und Futtermittel. Ein in sich geschlossener Betriebsorganismus in der Produktion ist eine Zielvorstellung in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.
  Betriebsindividualität

 

Was heisst das für die Produktion?

- Alle Massnahmen sind ein Teil der Individualität.
- Der Betrieb ist harmonisch in eine Gesamtheit eingebunden.
- Einer Überbelastung oder einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen wird vorgebeugt.
- Eine vielseitige Tierhaltung wird angestrebt, einseitige Tiermast ist nicht möglich.
- Die Fruchtfolge ist ausgewogen.

biodynamische Landwirtschaft
 

 

 


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